Darmspiegelung = Koloskopie = Colonoskopie

Bei der Darmspiegelung wird der gesamte Dickdarm gespiegelt und auf Veränderungen untersucht, es wird eine Sedierung - im Volksmund Beruhigungsspritze - angeboten, die so dosiert werden kann, dass der Patient während der Untersuchung schläft und nichts mitbekommt.

Während der Untersuchung besteht die Möglichkeit, kleine Schleimhaut - Proben zu entnehmen, die vom Histologen unter dem Mikroskop beurteilt werden können. Weiters können kleine Polypen mit der Zange, größere Polypen, die sich gut von der Unterlage abheben lassen, mit einer Schlinge mit elektrischer Energie abgetragen werden.

Ordination Dr. Gmeiner

Gründe, die eine Darmspiegelung notwendig machen:

  • Blut im Stuhl
  • Helles oder dunkles Blut am Klopapier
  • Hartnäckige Verstopfung
  • Wiederholte Durchfälle
  • Starke Blähungen
  • Positiver Test auf verstecktes Blut im Stuhl ( im Rahmen der Gesundenuntersuchung)

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung wird dazu geraten, eine Dickdarmspiegelung ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre durchführen zu lassen, um die Vorstufen von Darmkrebs zu entdecken und sogleich zu entfernen.
Diese Vorsorge – Koloskopie wird von allen Sozialversicherungen bezahlt.

Die Darmspiegelung wird nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch - bei Patientenwunsch im "Dämmerschlaf" - in den Ordinationsräumlichkeiten durchgeführt, dabei wird genau über die Art der Durchführung und Risiken dieser Untersuchung anhand eines Aufklärungsbogens gesprochen.